Gästefragebogen

Name:

Andreas Guenther, Schauspieler

Wohnort:                     Wurzeln:

          Berlin                           Graz, Bodensee

 

Ihr  Lieblingsrestaurant außerhalb von Berlin?

Die Bullerei in Hamburg, perfekt gegrilltes Rinderfilet, wunderbarer Rotwein und  tolles Ambiente! Kann ich nach einem anstrengenden Drehtag wunderbar abschalten!

Was ist das Erinnerungswürdigste, was Sie jemals gegessen haben?

Auf Sardinien in einer kleinen Trattoria,  Käse,  Salami, Parmaschinken, Oliven und Rotwein – alles hausgemacht! Zwar einfach aber auch einfach unglaublich!

Der Held oder die Heldin  Ihrer Kindheit?

Michel aus Lönneberga, der hat immer die Streiche gemacht die ich gerne gemacht hätte! Das tolle war, er hatte trotz seines Schabernacks, das Herz am rechten Fleck und war immer gutherzig! Ich hab die Filme als Kind geliebt!

Wenn es stimmt, dass man ist, was man isst – was wären Sie dann?

Das ist natürlich ein großer Satz von Ludwig Feuerbach! Wenn man jetzt Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit schließen will, würd ich sagen, ich bin ein Genießer – in allen Bereichen…:)!

Wer sollte Sie unbedingt einmal bekochen?

Marion Cotillard! Nein im Ernst, jeder der mit Liebe und Leidenschaft kocht, dem gelingt auch ein knaller Gericht! Aber mich von Frau Cotillard bekochen zu lassen, wäre natürlich schon ein besonders toller Abend

Ihre Lieblingsgäste für ein Dinner zu dritt?

Angela Merkel und Wladimir Putin! Dann könnten sie sich bei mir mal in entspannter Runde betrinken und würden merken, dass alle Probleme lösbar sind, wenn man seine Egomanie mal hinten anstellt!

Was ist das allergrößte Glück auf Erden?

Ich glaube das kann man nicht in einem Satz beantworten. Das kann vieles sein. Wenn man die Welt heute betrachtet, ist Glück in meinen Augen ja schon fast wenn Menschen Eigenverantwortung, ein Bewusstsein für ihr Leben, ihre Worte, ihre Taten übernehmen!

Dafür braucht es aber eine bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst! Das wäre doch ein Glück, wenn wir da hinkommen würden!

Wie aufrichtig beantworten Sie die Frage „Hat es Ihnen geschmeckt?“?

Wenn wirklich alles gut war, Service, Essen, Geschmack usw. dann sage ich ehrlich: „Das war ein Kracher“ wenn es nicht so gut war, würde ich die Frage mit einem leisen „interessant“ beantworten.

Kann gutes Essen Sex ersetzen? (Alternativ gefragt: Macht Essen glücklich?)

Die Vollendung ist doch beides genießen zu können, das eine sollte das anders nicht ausschließen!

Das borchardt in zwei Sätzen, bitte!

Mein Wohnzimmer! ;) tolles Ambiente, grandioser Service, hammer Essen, und immer eine unglaubliche Energie!!! Absolutes Wohlfühlfeeling!! Wenn ich im borchardt einen Fernseher aufstellen dürfte, würde ich nur noch im borchardt sein!

Warum der Bundesjogi blieb

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Was haben die wunderbare VOGUE-Chefredakteurin Christiane Arp, Mercedes Benz und Jogi Löw gemeinsam? Sie alle stehen für ein extrem erfolgreiches deutsches Produkt. So wunderte sich keiner über den Bundestrainer als Gast der “Mercedes Benz- & VOGUE-Fashion Night” – einem der Highlights der Berlin Fashion Week 2015. Löw, wie immer unangestrengt, perfekt gestylt, mit Schal und Pullover mondäner, als mancher im Anzug.

Dass Löw überhaupt dabei war, war allerdings mehr Zufall, als Absicht. Der Bundestrainer war ursprünglich nur zum Lunch ins borchardt gekommen und einfach sitzengeblieben, als das Restaurant wegen der Vorbereitungen zur VOGUE Party vorübergehend geschlossen wurde. Aber einen Jogi Löw rauswerfen? Völlig absurd und abwegig! Also wurde aus dem amüsierten Zaungast zum Abend hin kurzerhand ein Ehrengast, der sich sichtlich wohlfühlte. Sehr lässig, wie wir finden.

Bis die Tage!

A Night 2 Remember mit Mercedes Benz & VOGUE

Bildschirmfoto 2015-01-22 um 23.37.39Mercedes Benz & VOGUE Fashion Night

Wenn bei uns das große, weiße Zelt im Innenhof aufgebaut, der rote, respektive schwarze Teppich ausgerollt und die extra-kommunikative Geräuschpegel nur durch das “Diiing!” von hunderten Champagnergläsern durchbrochen wird, feiert die Fashion Week ihr Bergfest. Alle Bilder und Infos zur legendären Party von Christiane Arp und Jen Thiemer finden Sie hier

Fashion Week Essentials

Für Josef Voelk, Inhaber des Concept-Fashionstores “The Corner” ist Stil “vor allem eine Geisteshaltung”. Unser Nachbar am Gendarmenmarkt, dessen Modeläden Pilgerstädten der internationalen VIPs sind, hat uns seine Fashion Week Essentials verraten!

* Die wichtigste Veranstaltung: Der “Berliner Salon” im Kronprinzenpalais und die Vogue Party im borchardt.

* Die wichtigsten Newcomer: Tim Labenda und Bobby Kolade.

* Das “Must See”: Die Ausstellung “In Your Face” von Mario Testino.

* Das “It”-Teil: Neonfarbene Taschen von Saint Laurent.

* Beste Erscheinung der FW: die Frau des US-Botschafters Kimberley Emerson.

* Der Schuh der Stunde: Sneakers in der Special Editon von Valentino.

* Der angesagteste Drink: etwas Frisches, Fruchtiges zum Wachmachen ohne Alkohol!

* Die größte Sorge: dass es ohne die ‘Bread & Butter’ modisch bergab geht mit Berlin, aber das ist unbegründet.

* Die Farbe, die kommt: Neon und kräftige, starke Primary-Colours wie Gelb.

* Die Prognose für die nächste Fashion Week: Es geht gut weiter und wird kreativer.

JVoelk_1(Josef Voelk ist gemeinsam mit Emmanuel de Bayser Inhaber von “The Corner”, das 2006 am Gendarmenmarkt  eröffnet hat. Alle Infos unter www.thecornerberlin.de)

 

 

Die Fashion Week wirft ihre Schatten voraus

Vogue Fashion Night & borchardt – ein volles Dutzend

Im Allgemeinen sind wir die Ruhe selbst und vieles in der Gastronomie ist einem guten Team und einer guten Vorbereitung geschuldet. Aber wenn die Berlin Fashion Week anrollt, steigt auch unser Pulsschlag. Vom 19. bis zum 22. Januar steht Berlin wieder im Zeichen der Schönen, Kreativen und Fashionablen und wir freuen uns auf jeden einzelnen von ihnen: die Kleinen, die Großen und die Verrückten. Wir lieben es! Eins unserer persönlichen Highlights wird die “Vogue & Mercedes Benz Fashion Night” am Mittwoch mit Christiane Arp und ihrer fabelhaften Entourage, die inzwischen zum zwölften Mal bei uns borchardt stattfindet.

Bildschirmfoto 2015-01-16 um 15.31.45Alle Infos zu den Schauen finden Sie hier

Die besten Fashion Week Infos und Tipps im Netz hier

Dress up & bis die Tage!

Re(h)gionaler Starter

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Das neue Jahr beginnt bei uns so köstlich, wie das alte geendet hat: mit hochwertigem, regionalem Wild. Aus zartem Rehrückenfilet von der Müritz hat unser Küchenchef eine raffinierte Vorspeise gemacht: Rehrücken im Gewürzcrêpe-Mantel  auf Sellerie-Mousseline.

Step by Step

Schritt eins: Für die Vorbereitung braucht man u.a. Apfelgelee vom Granny Smith (daher die intensiv grüne Farbe), rote Beete, Feldsalat, ein kleines Stück Rehfilet und Sellerie.

Schritt zwei: Aus Eiern, Mehl, Milch, Pfeffer, Salz, Muskat und etwas Olivenöl wird ein Crêpe-Teig hergestellt. Den ausgekühlten Teig bestreicht man dünn mit einer Farce von der Poulardenbrust, Eiweiß und Sahne. Das Filetstück kommt oben drauf, wird eingewickelt bei 160 Grad für zehn Minuten in den Backofen geschoben.

Schritt drei: In der Garzeit des Crêpes verührt man das noch warme Sellerie-Pürree mit Sahne und Butter, richtet auf einem Teller Streifen von der Roten Beete an, garniert mit Feldsalat, Granny-Smith-Gelee und einem Jus aus Blutorange, Anis, Zimt und Erndnussöl. Der gefüllte Pfannkuchen wird aufgeschnitten auf die Sellerie-Mousseline drapiert und sofort serviert.

Bon Appetit!

 

Roméo auf Reisen

10Im Süd-Osten was Neues

Vor fünf Monaten hat Roméo Vaubourg seine Koffer gepackt, um auf Weltreise zu gehen; nach 18 Jahren borchardt. ‘Koffer’ ist dabei nur ein sinnbildlicher Begriff (und einer steht immer in Berlin) – denn unser Ex-Restaurantleiter ist eher der Backpacker-Typ. Seine Reise startete in Thailand, führte nach Malaysia, Laos und Kambodscha, an historische Orte, in Landschaften von unfassbarer Schönheit wie zu den Viertausend Inseln und zum Mekong, “ein Fluss wie ein Fondue aus Milchschokolade”, wie Roméo findet.

I Follow Rivers

Am Grenzübergang zu Kambodscha wird Roméo erpresst und betrogen, die  alten Tempelfestungen rund um Angkor Wat stimmen ihn wieder milde. “Traumhaft, sogar zwölf Tage waren nicht genug”. Unsere Kommunikation erfolgt über WhatsApp, seine Bilder hauen uns um (siehe unten): Aufnahmen von Tempeln, Mönchen, Kindern am Fluss, Wasserfällen und exotischen Schmetterlingen. Alles in druckreifer Qualität. Die schönsten Pics postet er als “Kissoux72″ auf Instagram. Die Zahl seiner Follower steigt wöchentlich.

Höllisches Paradies

Den Schalter legt Roméo um mit Trekking, Tubing und Meditation. Nach 18 Jahren Gastro mit  Doppel- und Wochenendschichten hat er “unendlich viel Zeit zum Genießen, Lesen, Schreiben und Faulsein”. Seine Selfies sprechen Bände. Sieht so das Paradies aus? “Wenn Ihr wüsstet”, lautete die Antwort, “in jedem Paradies gibt es eine Hölle. Oft sind das Touristen, die Einheimische ausbeuten!”. Weihnachten amüsiert er sich im Web über die borchardt-Tanne, fragt, ob alles läuft – und bei uns laufen Wetten, wann er zurückkommt.

Happy End mit Roméo und ‘Juliette’

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Bevor Roméo Berlin verließ, schrieben wir über ihn (“Sag zum Abschied leise Adieu”), was die Berliner Morgenpost übernahm, was zum virtuellen Fußabdruck führte. Den entdeckte Nadia – eine Französin, die vielleicht nur ahnte, dass ihr großer Bruder 13 Jahre vergeblich nach ihr gesucht hatte. “Einen Tag vor ihrem Geburtstag hat sie mich gefunden!”, berichtet Roméo stolz und postet ihr Geschwisterbild “Frère et Soeur” von 2002 (siehe oben). Das Wiedersehen der Königskinder wird aber noch dauern. Ab Samstag steht erst mal China auf dem Plan.

Bis die Tage!

Wiedersehen mit einem Giganten

Pressevertreter von RTL, GQ, Vox und Focus, die Marius Müller-Westernhagen in den vergangenen Tagen in unserm Haus erlebt und zum Interview getroffen haben, sind einem nahbaren Mann begegnet, der fast vergessen machte, was für ein Gigant er ist. Höflich, lächelnd, entspannt, sehr gut aussehend, aber gigantisch, dennoch. Wie ein König habe MMW gethront, beschreibt die Berliner Morgenpost den Schöpfer von “Sexy” und “Freiheit”, der ab Oktober 2015 wieder auf große Hallentour geht. Im Interview erklärt MMW, warum wir ihn nicht zum Mauerfall-Jubiläum zu sehen bekamen und was er beim Anblick seines Spiegelbildes denkt.

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Gästefragebogen

Name:

Michael Michalsky*, Modedesigner

Wohnort:

Berlin

Wurzeln:

Bad Oldesloe, London, Berlin

 

Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb von Berlin?

„Ich liebe das Nobu – und zwar in jeder Stadt in der es eines gibt! Alternativ das Wolseley in London.“

Was ist das Erinnerungswürdigste, was Sie jemals gegessen haben?

„Das Kaiserschmarrn Soufflé im Wolseley ist unglaublich lecker. Wer ins Nobu geht und Fischliebhaber ist sollte sich auf jeden Fall Black Cod bestellen. I love it!“

Der Held oder die Heldin Ihrer Kindheit?

„Seit meiner Kindheit (und für immer)Ich habe einen Helden UND eine Heldin: Mickey Mouse und meine Mutter – sie ist ein großes Vorbild und hat mich schon früh für Mode begeistert.“

Wenn es stimmt, dass man ist, was man isst – was wären Sie dann?

„…(lacht)…Dann wäre ich wohl Blutwurst mit Champagnerkraut oder wahlweise ein Steak Tatar.“

Wer sollte Sie unbedingt einmal bekochen?

„Definitiv der Chefkoch unserer Queen of England. Es würde mich wirklich interessieren, was Königin Lizzy so isst.“

Ihre Lieblingsgäste für ein Dinner zu dritt?

„Marlene Dietrich, Madonna und ich. Never give up dreaming.“

Was ist das allergrößte Glück auf Erden?

„Das ist eine schwere Frage. Es gibt viele Dinge die glücklich machen und das auf unterschiedliche Art und Weise. Ich denke aber, dass das größte Glück Freiheit und Unabhängigkeit ist. Keine Pläne zu haben, all das spontan machen zu können wonach einem gerade ist, ohne Druck und Verpflichtungen. Und das Ganze am besten an einem Ort an dem es sehr warm ist.“

Wie aufrichtig beantworten Sie die Frage „Hat es Ihnen geschmeckt?“?

„Ich sage immer die Wahrheit, denn nur dann kann das Restaurant auch etwas ändern.“

Kann gutes Essen Sex ersetzen? (Alternativ gefragt: Macht Essen glücklich?)

„Ich glaube schon. Aber wieso sollte Essen den Sex ersetzen, wenn man beides haben kann. Ich möchte auf nichts verzichten.“

Das borchardt in zwei Sätzen, bitte!

„Das Borchi, wie ich es nenne, ist immer so, als wenn man nach Hause kommen würde. Ein perfekter Ort für alle Lebenslagen, Begegnungen und Anlässe. Egal ob man traurig oder glücklich ist, dort gibt es immer jemanden der sich um dich kümmert. Und noch dazu mit leckerem Essen. Was will man mehr.“

 

 

Michael Michalsky*-Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Michalsky

 

Gästefragebogen

 

 

 

Name:

Celia Rogge*, Fotokünstlerin

Wohnort:

New York

Wurzeln:

Bremen, Berlin, Manhattan

 

 

 

 

Ihr  Lieblingsrestaurant außerhalb von Berlin?

Das 11 Madison – exquisite Cuisine und Service. Und einer der, meiner Meinung nach, schönsten Dining Rooms von New York, architektonisch dem borchardt ähnlich. Architektur inspiriert viele meiner Fotografien und dies ist ein perfekter Ort dafür. Man erkennt das in meinen “New York Reflection Series”, die zZt in der Galerie Mourlot NY ausgestellt sind und in der Galerie Friedmann Hahn, Berlin.

Was ist das Erinnerungswürdigste, was Sie jemals gegessen haben?

Asiatisch inspirierte Snow Crabs, eine der Spezialitäten meines Mannes.

Der Held oder die Heldin  Ihrer Kindheit?

Mein Kunstlehrer, Mr. John Sutch.

Wenn es stimmt, dass man ist, was man isst – was wären Sie dann?

Wenn gleich ich in New York verwöhnt bin mit jeglicher Cuisine der Welt, die ich natürlich auch regelmäßig koste, so schmuggle ich trotzdem meine liebsten deutschen Köstlichkeiten durch den amerikanischen Zoll…

Wer sollte Sie unbedingt einmal bekochen?

Sushi-Chef Naomichi Yasuda, der für ein außergewöhnlich gutes, frisches Sushi steht mit dem perfekten Reis (laut Yasuda sogar noch wichtiger, als der Fisch). Eine Gaumenfreude allererster Klasse.

Ihre Lieblingsgäste für ein Dinner zu dritt?

Meine Fotografen-Ikonen Helmut Newton und Cindy Sherman.

Was ist das allergrößte Glück auf Erden?

Gesund mit Freunden und der Familie in der Sonne am Meer zu lunchen, mit reichlich Rosé…

Wie aufrichtig beantworten Sie die Frage „Hat es Ihnen geschmeckt?“?

Ich bin immer höflich, aber wenn es mir besonders schmeckt: you will know!

Kann gutes Essen Sex ersetzen? (alternativ gefragt: macht essen glücklich?)

Essen kann sehr glücklich machen, doch das ist dann doch eine andere Art von körperlicher Freude.

Das borchardt in zwei Sätzen, bitte!

Immer perfekt für welche Gelegenheit, vom 1st Date bis zur großen Feier, it never disappoints. Das Wiener Schnitzel: always puts a smile on my face.

 

* Die gebürtige Deutsche Celia Rogge lebt als Fotokünstlerin in New York:                      Sie stellt in Deutschland und den USA und hat aktuell eine Werkschau “Celia Rogge: Caliope” in der renommierten New Yorker Galerie Mourlot. Celia Rogge ist seit Jahren Gast im borchardt.