Hello again – Tom Hanks in Berlin!

Von Tom Hanks können wir offen gesagt gar nicht genug bekommen. Der Hollywood-Star ohne Starallüren ist ein echter Freund der Stadt. Schon bald steht er wieder in den Babelsberger Filmstudios vor der Kamera für Steven Spielbergs Agententhriller, der zur Zeit des Kalten Krieges in Berlin und Moskau spielt. Drehbuch: die berühmten Coen-Brüder.

Gestern hat BZ-Reporterin Ronja Brier Tom Hanks beim Flanieren am Ku’damm entdeckt, im sympathischen Normalo-Outfit mit Barrett-Mütze auf dem Kopf und Schal, das Café Einstein verlassend. „Ein anderer seiner Lieblingsorte in Berlin ist das Borchardt (Französische Straße)“, schreibt Brier und wünscht sich: „Hoffentlich sieht man den US-Star jetzt wieder öfter hier  – egal ob auf einen Kaffee oder ein Schnitzel…“

Achtung, Paparazzi

Wenn sich der Boulevard langweilt

Wir sind wirklich verwöhnt, was Paparazzi betrifft und wollen hier mal eine Lanze für die Berliner Kollegen brechen. Berlins Promijäger sind taktvoll, wahren eine natürliche Distanz, fallen so gut wie nie unangenehm auf, machen gemeinhin sehr passable Fotos und haben tatsächlich so etwas wie eine Paparazzo-Ehre. Mit ihren US-Kollegen haben sie wenig gemein, die unwürdig auf Bäumen oder in stinkenden Tonnen herumlungern um Menschen abzuschießen, nur damit Hans & Franz sehen kann, dass sie so normale Dinge tun wie unsereins, zum Beispiel essen zu gehen.

Die XY hat was gesehen

Gestern ist es einer Zeitung tatsächlich gelungen, unsere Paparazzo-sichere Firewall zu umgehen und ein schlechtgemachtes Handyfoto von Manuel Neuer herauszuschmuggeln. Es ist weder eins dieser Fotos, das in 20 Jahren in einer sehr abgefahrenen, großartigen Galerie hängen wird wie der CO Gallery oder der Modern Tate in London, noch ist es eins, dass unsern Keeper Nr.1 in entlarvender Pose zeigt. Manuel Neuer (erkennbar) sitzt am Tisch (erkennbar) und unterhält sich mit Menschen! Bravo Jungs, das muss die Auflage in die Höhe katapultiert haben.

Nacktscanner gegen ‘Fremdies’?

Wir hoffen, dass es Manuel N. gelassen sieht und zitieren hier mal flott unsern Boss: “Eigentlich weiß jeder, dass im Borchardt nicht fotografiert werden soll und zu 99 Prozent halten sich alle dran. Dass wir Prominente im Restaurant haben kann man schließlich auch erkennen, wenn man sie rein- und rausgehen sieht”, so Roland Mary. Was aber künftig tun gegen unbebetene Fremdies (im Gegensatz zu Selfies)? Leibesvisitation? Nacktscanner? Oder eine spezielle Handy-Garderobe? Nichts davon, außer vielleicht demnächst einem kleinen Spruch in unserer Speisekarte, auf das Fotografieren von anderen Gästen doch bitte zu verzichten.

Bis die Tage!